Der Tahrir-Platz in Kairo ist symbolischer Ort der neuen Revolution. Dreizehn Jugendliche befragen in backstage@tahrir-square Menschen, die den arabischen Frühling aus der Nähe erlebt haben. Und die erzählen, was sie bewegt hat, woran sie glauben und worauf sie hoffen, was der Tahrir-Spirit ist und: Was bedeutet Freiheit? Ein performativ tänzerischer Versuch der Solidarisierung, der Fremdes mit Eigenem und Theater mit Tanz verbindet.
Das Wort "Revolution" gehört seit dem Jahr 2011 wieder zu unserem Sprachgebrauch. Was ist passiert? Was ist da in Ägypten, in Kairo auf dem Tahrirplatz passiert, der "Place de la Bastille" des 21. Jahrhunderts, Symbol für einen neuen Revolutionsbegriff? Und wird "Jugend" jetzt wieder mit dem Mut zur Veränderung verbunden? Was ist der sogenannte Tahrir-Spirit? Hat er dem Tränengas standgehalten? Was können wir davon verstehen, wie daran teilhaben, Anteil nehmen; was können wir von den Ägyptern lernen?
Wir haben uns auf die Suche nach Antworten gemacht und Menschen gefragt, die den arabischen Frühling aus der Nähe erlebt haben. Und wir haben uns selbst gefragt: Was heißt Revolution für uns? Wie kann man für sich beschreiben, wann man sich frei fühlt? Kann man sich auf eine Definition einigen?

backstage@tahrir-square

Premiere am 20. Mai 2012 im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg

Sprechwerk Hamburg, 28./29. Sept. 2012 - Kartenvorverkauf läuft

Es spielen:
Mostafa Afshar, Pia Sophie Arndt, Lamin Gibba, Silas Gutdeutsch, Eva Hambach, Johanna Hartenberg, Malina Heberlein, Rahel Heinrich, Finn Rischke, Toini Ruhnke, Lisanne Schottdorf, Bela Wiese

Regie: Corinna Popp
Choreographie: Antonia Arboleda-Hahnemann
Bühne und Kostüme: Hannah Petersen
Videos: Hauke Kleinschmidt
Assistenz: Lisa Fedkenheuer
Fotos: Andreas Schlieter / Trailer: Julian Struck